Marken

Raychem steht für selbstregelnde elektrische Heizbänder und Komponenten für Industrie, Gewerbe- und Wohnungsbau. 

1973 revolutionierte Raychem mit dem ersten elektrischen selbstregelnden Heizband die Begleitheizungsbranche. Bis heute gibt es keine vergleichbare Technik, bei der sich die Heizleistung prinzipbedingt automatisch an sich verändernde Rohrleitungstemperaturen anpasst. Zudem können selbstregelnde Heizbänder von Raychem vor Ort abgelängt werden. Das vereinfacht die Auslegung, Installation und Wartung.

Raychem-Heizbänder sind hochwertige und innovative Produkte, die schnell zum Industriestandard für elektrische Begleitheizungen wurden. Mit seinen vielseitig einsetzbaren Heizbändern und Komponenten gilt Raychem bis heute als führender Hersteller für Begleitheizungssysteme. Belegt wird die hohe Qualität der Raychem-Produkte unter anderem durch ein imposantes Produktionsjubiläum: Bis 2008 wurden insgesamt eine Milliarde Fuß (rund 300.000 km) Heizband gefertigt.

Tracer Industries wurde 1983 als Serviceanbieter für die Planung, Lieferung, Installation und Wartung von Begleitheizungssystemen gegründet. Anfangs auf den nordamerikanischen Markt konzentriert, ist Tracer heute ein weltweit führender Lösungsanbieter für elektrische und Dampf-Begleitheizungssysteme. Mit seinem Komplettservice von der Auslegung, Beschaffung, Herstellung und Montage bis zum Service nach dem Kauf ist das Unternehmen global präsent.

Auch nach der Übernahme durch Pentair Thermal Management im Jahre 2001 steht die Marke Tracer weiterhin für optimierte Begleitheizungssysteme und -lösungen.  Das umfangreiche Fachwissen der Tracer-Experten ermöglicht es, spezielle Anforderungen Ihres Projekts und Ihres Unternehmens passgenau umzusetzen. Das Ergebnis ist ein genau abgestimmtes Begleitheizungssystem aus hochwertigen Komponenten von den besten Herstellern der Branche. Dadurch ist Tracer weltweit die erste Adresse, wenn es um sichere, zuverlässige und günstige Begleitheizungen geht. 

Besonders die Sicherheit steht bei Tracer an erster Stelle – das beweist nicht zuletzt die makellose Sicherheitsbilanz des Unternehmens.  Die Systeme sind auf zuverlässigen Betrieb ausgelegt und werden nach bewährten Sicherheits- und Schutzstandards installiert.

Pyrotenax wurde 1949 gegründet und etablierte sich schnell als Weltmarktführer in der Herstellung von mineralisolierten Kabeln (MI-Kabel) und Zubehör in den Bereichen Begleitheizung, Temperaturmessung und Sicherheitsverkabelung für Anwendungen in Industrie und Gewerbe.

Heute ist Pyrotenax ein wesentlicher Bestandteil des Markenportfolios von Pentair Thermal Management. Für viele komplexe, anspruchsvolle Aufgabenstellungen sind Pyrotenax-Produkte die optimale Lösung. Sie sind geeignet für Ex-Bereiche sowie für heiße, feuergefährdete und radioaktive Umgebungen. Die elektrischen Heiz- und Sicherheitskabel können für eine Vielzahl von Aufgaben in Industrie, Gewerbe- und Wohnungsbau eingesetzt werden, z. B. zur Prozesstemperaturhaltung, für den Rohrleitungs-Frostschutz, für die Eis- und Schneefreihaltung, in Stromkreisen für lebenswichtige Schutz- und Versorgungssysteme oder bei der Temperaturmessung.

Seit über 25 Jahren werden TraceTek-Erkennungssysteme für Wasserleckagen zur Überwachung von Rohrleitungen und Armaturen in Doppelböden von Serverräumen und Rechenzentren verwendet.  Die Marke TraceTek steht für innovative Sensorleitungen, die Leckagen schnell erkennen und signalisieren können, ehe es zu größeren Schäden kommt.

Die Idee für das TraceTek-Leckageerkennungssystem kam den Entwicklern bei Raychem Mitte der 1980er Jahre. Die kalifornische Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens nutzte damals Ergebnisse aus der Arbeit mit verteilten Anodensystemen für den Kathodenschutz an Rohrleitungen.

In jüngerer Zeit ergaben sich mit dem wachsenden Umweltbewusstsein der Industrie für die TraceTek-Leckageerkennung von Pentair Thermal Management neue Absatzmärkte, die weiterhin kontinuierlich wachsen. TraceTek-Systeme eignen sich für die Erkennung von Kohlenwasserstoffleckagen in Tanklagern, an Rohrleitungen und Hydranten und für Leckagen von Chemikalien in wässrigen Lösungen in der Halbleiter- und Pharmaindustrie. In der Düngemittelproduktion, im Bergbau und in Ölraffinerien werden sie außerdem für die Erkennung von Säureleckagen eingesetzt. Leckagen werden von TraceTek-Systemen nicht nur früh erkannt, sondern auch bis auf +/- 1 Meter genau geortet.

Der Stammbaum unserer T2-Fußbodenheizungen reicht bis in die 1930er und 1940er Jahre zurück. Damals begann die schwedische Firma Thorin & Thorin mit der Entwicklung von Heizkabeln.

Diese wurden zunächst zur Eisfreihaltung an Schiffen eingesetzt. Im WM-Jahr 1958 folgte dann ein prestigeträchtiger Auftrag: Thorin & Thorin lieferte die Heizleitungen für die Rasenbeheizung im Göteborger Ullevi-Stadion.

Etwa um diese Zeit begann das Unternehmen auch mit der Entwicklung von Lösungen für die Fußbodenbeheizung in Gebäuden. Diese entwickelten sich auf dem schwedischen Markt sofort zum Verkaufsschlager – kein Wunder angesichts des rauen Klimas mit Temperaturen von bis zu -35 °C. Anfang der 1960er Jahre waren bereits ein Großteil der schwedischen Haushalte, aber auch immer mehr denkmalgeschützte Gebäude, Hotels usw. mit dieser komfortablen Beheizungslösung ausgestattet, etwa in Bädern, Küchen oder Eingangshallen. Mit dem Aufkommen selbstregelnder Heizbänder wurde die Fußbodenheizung später auch bei Laminat- und Holzböden zur echten Alternative.

In den 1990er Jahren wurde Thorin & Thorin von Pentair Thermal Management übernommen. Zu Ehren der Erfinder werden die Produkte heute unter der Marke T2 vertrieben. Auf dem schwedischen Markt sind die sicheren, benutzerfreundlichen und langlebigen T2-Fußbodenbeheizungsysteme weiterhin führend. Dies liegt nicht zuletzt an der einzigartigen 12-Jahres-Dreifachgarantie, die neben der Qualität der Produkte auch gewährleistet, dass diese PVC-frei sind und keine elektromagnetischen Störungen verursachen. Dank dieser verbrieften Zuverlässigkeit steigt der Marktanteil der T2-Lösungen auch heute noch – bei mehr als 50 % der schwedischen Installateure und Kunden sind sie inzwischen erste Wahl.  Das Sortiment bietet mit den Produktreihen T2 Red, T2 QuickNet, T2 Reflecta und T2 Blue für jede Aufgabenstellung ein passendes System, das den Bedarf des Kunden optimal abdeckt.

Die CapaciSense-Sensoren wurden in den 1980er Jahren von der britischen BICC Thermoheat (später Pyrotenax) im Zusammenhang mit der Endmontage mineralisolierter Kabel entwickelt. Seit 2006 läuft der Vertrieb unter der Marke CapaciSense.

Ursprünglich ein reiner Sensor, wird das Produkt inzwischen als Paketlösung aus Elektronik, Schulung und Installation angeboten. CapaciSense-Systeme werden weltweit im Kraftwerksbereich und in der Luftfahrt eingesetzt, um Abstände und Vibrationen an den Spitzen von Gasturbinenschaufeln zu messen. Die Sensoren können über mehrere Jahre hinweg bei extremen Temperaturen eingesetzt werden und ermöglichen dadurch eine kontinuierliche Überwachung des gesamten Aggregats, nicht nur der vergleichsweise kühleren Kompressorbereiche.

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